Nase zuhalten vs. Bläterlen

„Halte doch die Nase zu beim Tauchen.“ Diesen Satz höre ich in fast jeder Anfängergruppe von Eltern.
Ich frage das Kind dann immer: „Hast du schon mal jemanden Schwimmen gesehen, der sich mit einer Hand die Nase zugehalten hat?“

Genau: Wir verzichten von Anfang an auf das Nase zuhalten.

Viel besser:
Lerne dem Kind ins Wasser auszuatmen, wo viele Blasen entstehen. Wir nennen das „Bläterle“ und zeigen es in unserer Schwimmschule schon in den Babyschwimmkursen vor.

Denn wer richtig Schwimmen will, kommt nicht drum herum:
Ausatmung ins Wasser, Luft holen über Wasser.

Das Ausatmen ins Wasser verhindert das Eindringen von Wasser in die Atemwege, weshalb sich die Kinder auch nicht verschlucken können.

Zudem sollten die Kinder – sobald sie schneuzen können – auch durch die Nase ins Wasser ausatmen lernen. Wer z.B. einen Purzelbaum im Wasser wagt, verhindert so eine lästige „Nasendusche“.